Warum fällt es Ihnen schwer kleine Schriften deutlich zu lesen?

Oder besser; warum ist Ihr Arm zu kurz?
Die Flexibilität unserer Augenlinse lässt es zu, dass wir in unterschiedlichen Entfernungen deutlich sehen können. In jungen Jahren fällt es uns nicht schwer auch sehr nahe Gegenstände zu fokussieren.
Diese Fähigkeit (Akkommodationsvermögen) lässt mit den Jahren nach, da die Linse aushärtet und die Ziliarfäden, an denen der Ziliarmuskel anliegt, immer länger werden.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt merken wir, dass wir das „Kleingedruckte“ nicht mehr lesen können oder es treten Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen oder Verspannungen auf. Meist ab dem 40. Lebensjahr. Aufgrund des individuellen Akkommodationsvermögens und der eigenen Fehlsichtigkeit für die Ferne, bei dem Einen etwas früher und beim Anderen etwas später.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten um diese „Beschwerden“ auszugleichen. Welche Brillen getragen werden sollen hängt sehr stark von den Lese- und Arbeitsentfernungen und den jeweiligen Gegebenheiten und Situationen ab.

Wir können in einer gründlichen Anamnese/Beratung ein individuelles Sehprofil erstellen und die für Sie optimale Lösung erarbeiten.

Möglichkeiten sind:

  • Einstärkenbrille für eine bestimmte Sehentfernung (z.B. 40 cm zum Bücherlesen)
  • Nahkomfortbrille mit fließendem Übergang für ein stufenloses Sehen am Arbeitsplatz (z.B. von 30 cm (Handybildschirm) bis 80cm (Desktopbildschirm))
  • Gleitsichtbrillen bieten ein stufenloses Sehen von Nah bis Fern, also „Eine“ für den ganzen Tag.
  • Kontaktlinse für die Ferne und zusätzlich eine Lesebrille
  • Multifokallinsen für stufenloses Sehen von der Nähe bis in die Ferne
  • Für Menschen, die keine Gleitsicht vertragen,  Zwei/Dreistärkenbrillen

Ist Ihr Arm auch zu kurz geworden? Kommen Sie gerne vorbei, wir beraten Sie ganz individuell.